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Kind & Computer: Kriterien für Spiele

Im Wesentlichen gelten für Computerspiele die gleichen Qualitätskriterien wie für Brett-, Karten- oder andere Solo- bzw. Gesellschaftsspiele:

  • Spielinhalte sollten dem Alter und Entwicklungsstand des Kindes entsprechen. Die Anforderungen können eine Herausforderung für das Kind sein und das Durchhaltevermögen fördern, wenn sie das Kind nicht überfordern.
  • Die Spiele sollten eine gute Grafik haben.
  • Geräusche und Musik haben einen starken Einfluss auf die emotionale Verarbeitung der Inhalte von Spielen. Überzogene Geräusche und dramatische, musikalische Einlagen können die Spannung enorm steigern. Spiele mit einer ruhigen Hintergrundmusik werden von Kindern besser verkraftet.
  • Spiele, die vielfältige Aufgaben bieten, fördern das logische Denken, das Kombinieren, die Aufmerksamkeit und das Reaktionsvermögen. Konstruktive und schöpferische Elemente stellen ähnliche Herausforderungen für Kinder dar, wie sie für das herkömmliche Spielen typisch sind.
  • Die Möglichkeit, sich wie bei Büchern und Abenteuerspielen mit Helden zu identifizieren, regt die Phantasie der Kinder an.
  • Spiele, die man mit mehreren Personen gleichzeitig spielen kann, machen auch aus einem Computerspiel ein geselliges Ereignis. Das gemeinsame Computerspiel hat noch andere soziale Aspekte: Oft entwickeln Kinder unterschiedliche Fähigkeiten am Computer und unterstützen sich im gemeinsamen Spiel. Kinder lernen mit dem Wissensvorsprung bzw. -rückstand anderer umzugehen – sie nehmen einerseits Ratschläge an, andererseits üben sie erklären. Dies fördert den Teamgeist und helfen zu können, steigert das Selbstbewusstsein und die Anerkennung.